Peter Mohrhagen | Bad Malente | 29.11.2024
Vor kurzem habe ich im Ostholsteiner Anzeiger den Bericht über die Veranstaltung der Wirtschaftsvereinigung Malente e.V. in Malente gelesen.
Ich werde nie verstehen, warum spontan immer wieder die Augen glitzern, sobald ein Architekt und/oder Investor mit überdimensionierten Ideen um die Ecke kommt.
Ich glaube, es werden immer noch nicht die richtigen Fragen gestellt, außerhalb der reinen Machbarkeit.
Malente ist eh schon wieder im politischen Winterschlaf unter dem neuen Bürgermeister. Innenstadt marode, Bahnhof vernagelt, Straßen sind und bleiben schlecht. Behindertenfreundlich ist Malente trotz mehrerer Kliniken auch nicht gerade. Damit will man Gäste locken?
Letztlich auch die entscheidende Frage "Cui Bono"? Dem normalen Bürger und seinem Alltag mitnichten. Selbst den SPA-Eintritt wird er sich kaum öfter leisten können. Ich hörte, 80-100 € sind seitens Herrn Teherani angedacht.
Besonders perfide bei der Versammlung fand ich die Einlassung, dass seine Kölner Kräne (Kranhäuser am Rhein) eine Sehenswürdigkeit geworden sind. Die Stadt Köln preise sie sogar als Vorbild für Stadtentwicklung. Dabei sind sie nichts als ein Luxusbau für Vermögende in exponierter Lage. Deswegen fährt auch kein Tourist mehr als sonst nach Köln. Im Übrigen überlegt man mittlerweile, ob der Kran Nord wegen Brandschutzmängeln eventuell sogar entmietet werden muss bis zur Behebung.
Durch den Bau in Krummsee ändert sich nichts an der Infrastruktur für den "kleinen Mann und die kleine Frau". Wir, die normalen Bürger, brauchen Infrastruktur und bezahlbares Wohnen. Ich bitte Sie, diese Entwicklung in Malente kritisch zu beobachten.
Mit Besten Grüßen
Peter Mohrhagen
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